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Mit dem DGX Spark präsentiert Nvidia einen neuen Meilenstein: den kleinsten KI-Supercomputer der Welt. Gerade einmal 15 × 15 × 5 Zentimeter groß und nur 1,2 Kilogramm schwer, zeigt der DGX Spark eindrucksvoll, dass Hochleistungsrechner für Künstliche Intelligenz nicht unbedingt in großen Serverräumen stehen müssen – sie finden nun sogar Platz auf dem Schreibtisch.

Technische Highlights und Leistungsdaten

  • Kompaktes Format: 15 × 15 × 5 cm, 1,2 kg Gewicht.

  • Energieeffizienz: 240 Watt Leistungsaufnahme – ein Bruchteil großer KI-Systeme.

  • Rechenpower: Ein Teraflop Rechenleistung ermöglicht die Verarbeitung von KI-Modellen mit bis zu 200 Milliarden Parametern.

  • Preis: Mit 3.999 US-Dollar ist der DGX Spark deutlich günstiger als der DGX-1 aus dem Jahr 2016, der noch 129.000 Dollar kostete.

Für wen ist der DGX Spark gedacht?
Obwohl der kompakte Supercomputer für viele Privatpersonen preislich noch nicht attraktiv ist, richtet Nvidia das System insbesondere an Entwickler:innen, kleine Forschungsteams und Unternehmen, die unabhängig von Cloud-Diensten arbeiten wollen. Damit lassen sich laufende Kosten für Clouddienste vermeiden und sensible Daten können lokal verarbeitet werden. Bereits jetzt arbeiten Branchengrößen wie Meta, Microsoft, Google und Hugging Face an Optimierungen für den Spark.

Eine Revolution für KI-Entwicklung im Kleinformat
Nvidia stellt mit dem DGX Spark nicht die schnellste, aber eine der flexibelsten und zugänglichsten Lösungen für KI-Berechnungen vor. CEO Jensen Huang betont, dass die ursprüngliche Vision – Entwickler:innen einen eigenen Supercomputer an die Hand zu geben, wie einst beim DGX-1 für OpenAI – jetzt für die nächste Innovationswelle wieder aufgegriffen wird. Damit könnte der DGX Spark ein neuer Wegbereiter für KI-Forschung und Entwicklung werden – direkt vom eigenen Schreibtisch aus.

 

DSM 7.3: Synology NAS wieder flexibel – Drittanbieter-Laufwerke offiziell erlaubt

Mit der Veröffentlichung von DiskStation Manager (DSM) 7.3 bringt Synology einige wichtige Neuerungen für NAS-Nutzer, insbesondere eine Kehrtwende bei der Unterstützung von Drittanbieter-Laufwerken. Nach langer Kritik öffnet Synology die Plus-Serie wieder für Festplatten und SSDs vieler Hersteller. Das bringt deutlich mehr Flexibilität und erleichtert den Ausbau von Speicherpools, ohne sich auf Synology- oder zertifizierte Medien beschränken zu müssen.

Mehr Freiheit für NAS-Besitzer

Ab sofort können die Modelle der Plus-, Value- und J-Serien mit DSM 7.3 wieder Laufwerke verschiedenster Hersteller aufnehmen und vollumfänglich als Speicherpool nutzen – ein echtes Plus für preisbewusste und individuelle Lösungen. Nur für M.2-Speicherpools und -Caches gelten weiterhin Kompatibilitätslisten. Synology arbeitet zudem intensiv daran, künftig noch mehr zertifizierte Medien anzubieten, bleibt aber parallel offen für Migrationen und Integration von Drittanbieter-Hardware.

Speichereffizienz, Sicherheit und Produktivität im Fokus

DSM 7.3 optimiert durch intelligentes Tiering den Einsatz von Hochleistungs- und Kapazitätsspeichern. Häufig genutzte („heiße“) Daten bleiben auf schnellen Medien, während selten verwendete („kalte“) Daten auf günstigere Ebenen ausgelagert werden – konfigurierbar nach individuellen Richtlinien. Neue Risikoindikatoren wie KEV, EPSS und LEV erhöhen die Sicherheit, während Synology kontinuierlich proaktive Updates einspielt.

Die Arbeitsumgebung profitiert von überarbeiteten Office- und Drive-Funktionen: Labels, optimierte Dateianfragen und neue Sperren machen die Zusammenarbeit effizienter. MailPlus bietet E-Mail-Moderation und Domain-Sharing für konsistente Identitäten.

KI-Integration und Datenschutz

Die Synology AI Console ist jetzt auf über 430.000 Systemen installiert und wurde mit DSM 7.3 weiter verbessert. Mit neuen Methoden zum Datenschutz (Maskierung, Filter) kann jede Organisation sensible Daten lokal schützen, bevor sie in KI-Workflows gehen. Die Konsole unterstützt ab sofort alle OpenAI-kompatiblen APIs, wodurch eigene, datenschutzkonforme KI-Infrastruktur möglich wird.

Fazit

DSM 7.3 macht Synology wieder zum flexiblen, sicheren und KI-fähigen Speicher-Hub. Die erneute Öffnung für Drittanbieter-Laufwerke ist ein großer Schritt für Kundenfreundlichkeit und Zukunftssicherheit.