Tutorial zum Upgrade von Proxmox VE 8.4 auf Proxmox VE 9.0 (aktuell aufbauend auf Debian 13 „Trixie“, Kernel 6.14), Vor dem Upgrade immer an einem Backup denken!
️ Übersicht & Vorbereitung
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Wichtig: Erstelle vollständige und getestete Backups aller VMs und Container (z. B. mittels Proxmox Backup Server oder vzdump). Teste auch die Wiederherstellung in einer Lab-Umgebung
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Stelle sicher, dass du mindestens 5 GB freien Speicherplatz auf dem Root-Dateisystem hast (10 GB empfohlen)
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Verwende eine alternative Management-Verbindung wie IPMI, iKVM oder direkten Konsolenzugriff – SSH allein kann riskant sein, wenn der Netzwerkstack während des Upgrades neu konfiguriert wird
Testen des Upgrades
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Richte eine Testinstanz ein (z. B. eine VM oder Testhardware mit Proxmox VE 8.4), und führe dort das Upgrade durch, bevor du es im Produktivsystem anwendest.
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Führe das Script
pve8to9mehrfach aus (am besten mit--full), um potenzielle Problempunkte frühzeitig zu erkennen.
Schritt-für-Schritt Anleitung
Schritt 1: Checkliste & Vorarbeiten
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Sichere VMs/CTs vollständig.
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Führe
pve8to9 --full
aus, behebe gemeldete Warnungen, und führe es erneut aus.
Schritt 2: Repositories aktualisieren
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Aktualisiere dein System auf den neuesten Stand von Proxmox 8.4:
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Ändere in
/etc/apt/sources.listbzw./etc/apt/sources.list.d/*Bookworm → Trixie: -
Füge das Repository für Proxmox VE 9 hinzu (z. B.
pve-test): -
Ergänze ggf. Ceph‑Repository, wenn du Ceph verwendest.
Schritt 3: Systemupgrade durchführen
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Aktualisiere Apt-Indizes:
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Falls behoben: Neuere Kernel und Software (Debian Trixie + Proxmox VE 9) werden installiert. Reboot erforderlich:
Schritt 4: Nach dem Reboot
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Kernel-Check:
uname -rsollte auf die neue Version (6.14.x) hinweisen. -
Überprüfe alle Dienste und VMs/CTs.
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Führe nach Möglichkeit erneut
pve8to9aus, um weitere Hinweise nach dem Upgrade zu bekommen.
Besonderheiten & bekannte Fallstricke
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Ceph‑Upgrade nötig? Wenn du Ceph von Reef (8.4) nutzt, musst du ggf. vor dem VE‑Upgrade von Reef auf Squid upgraden
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Namensänderungen bei NICs: Der Kernel 6.14 kann neue Netzwerk-Interface-Namen verursachen. Proxmox VE 9 erlaubt die Verwendung von Aliasnamen, aber Firewall- oder Netzwerkkonfigurationen sollten überprüft werden
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cgroup‑v1 Entfernung, GRUB Probleme bei LVM‑UEFI, NVIDIA vGPU Inkompatibilitäten – siehe Abschnitt „Known Upgrade Issues“ der offiziellen Anleitung
