Einleitung:
Servus, IT-Freunde und Server-Beobachter! Wer mit dem Virtualisierungs-System Proxmox VE unterwegs ist, schaut heutzutage gern einmal genauer hin, wie’s seinem Cluster wirklich geht. Genau da kommt jetzt der neue Musterknabe ins Spiel: ProxMenux Monitor. In diesem Beitrag schauen wir uns an, was dieses Tool kann, wie man’s installiert – und wo’s noch a bisserl nachgebessert werden darf.
Hauptteil:
Was ist ProxMenux Monitor?
ProxMenux Monitor ist eine Erweiterung zum Menü-Tool ProxMenux, das bisher vor allem über ein textbasiertes Menüsystem bei Proxmox VE funktioniert hat. Mit der Version v1.1.7 wurde nun ein grafisches Monitoring-Interface vorgestellt, das übersichtlich Leistung, Speicher, Netzwerk, VMs & Co im Blick hat.
Wichtige Funktionen im Überblick
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System-Übersicht: CPU, Speicher, Temperatur, Systemlast in Echtzeit.
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Speicher-Dashboard: Gesamt- und benutze Kapazität, SMART-Health, Temperatur jeder Platte.
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Netzwerk-Metriken: Aktive Interfaces, Bandbreite, historische Graphen.
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Virtuelle Maschinen & Container: Alle VMs/LXCs zentral angezeigt, mit Ressourcenverbrauch und Schnellsteuerung (Start/Stop) direkt im Dashboard.
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Hardware-Details: Modell, CPU, RAM, Motherboard, Serial-Nr., Temperaturüberwachung.
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System-Logs: Echtzeit-Log-Streaming, Filter nach Ereignistypen (Fehler, Warnung), Überwachung des Betriebsgeschehens.
Installation – schnell & direkt
Einfach das Installations-Script von GitHub ausführen:
Nach dem Sprach- und Installations-Dialog wird ProxMenux Monitor automatisch auf Port 8008 des Proxmox VE Servers eingerichtet.
Dinge, die noch beachtet werden sollten
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Aktuell keine Authentifizierung beim Web-Interface: Wer drauf blickt, schaut ohne Passwort rein.
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Standardmäßig keine Verschlüsselung (TLS) für den Webzugriff – Klartext über Port 8008.
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Noch keine vollständige Cluster-Unterstützung: Wer mehrere Nodes betreibt, sollte prüfen, ob eine Integrierung vorgesehen ist oder jeder Node einzeln läuft.
Fazit:
Wenn du mit Proxmox VE arbeitest und dir eine moderne, übersichtliche Monitoring-Lösung wünschst, dann ist ProxMenux Monitor eine spannende Ergänzung. Klar – noch nicht perfekt, aber mit viel Potenzial. Für Heimserver, kleine bis mittelgroße Installationen ideal, bei größeren Clustern gilt: prüfen ob alle Features schon passen. Auf jeden Fall ein Tool, das man im Auge behalten sollte!
Download:
https://github.com/MacRimi/ProxMenux/releases








