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proxmox ve 9.1

Für Unternehmen, Agenturen und IT-Dienstleister im deutschsprachigen Raum ist eine zuverlässige, performante und flexible Virtualisierungslösung unverzichtbar. Mit dem Release von Proxmox Virtual Environment 9.1 liefert der österreichische Hersteller Proxmox Server Solutions ein umfassendes Update, das besonders in produktiven Umgebungen wie Rechenzentren, KMU-Netzwerken und Hosting-Infrastrukturen überzeugt.

Das Update bringt signifikante Verbesserungen im Bereich Container-Technologien, Sicherheit, Netzwerk-Management und Virtualisierungs-Performance – ideal für Administratoren in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die ihre Infrastruktur modern halten wollen.


Was ist neu in Proxmox VE 9.1?

Die Version 9.1 baut auf der stabilen Debian-Basis (Bookworm) auf und integriert zahlreiche Detailverbesserungen, die den täglichen Betrieb vereinfachen.

1. LXC-Container jetzt mit voller OCI-Image-Unterstützung

Proxmox unterstützt ab sofort OCI-Images (z. B. von Docker Hub).
Das ermöglicht:

  • schnellere Container-Deployments

  • flexible Workload-Migrationen

  • einheitliche Container-Standards für DevOps-Teams

2. vTPM-Support jetzt im qcow2-Format

Virtual Trusted Platform Modules unterstützen nun:

  • Snapshots über verschiedene Storage-Backends hinweg

  • mehr Flexibilität für Windows-VMs

  • Einsatz von Virtualization-based Security (VBS)

Wichtig für Windows-Infrastrukturen in Firmen & Behörden im DACH-Raum.

3. Verbesserte Kontrolle für Nested Virtualization

Ideal für:

  • Lab-Umgebungen

  • Hypervisor-Tests

  • komplexe Entwicklungs-Workflows

Admins können geschachtelte Virtualisierung granular steuern.

4. SDN-Stack erweitert – besseres Monitoring

In großen Proxmox-Clustern (z. B. Unternehmens- oder Hosting-Umgebungen) profitieren Nutzer von:

  • klareren Netzwerkübersichten

  • detaillierten Statusinformationen

  • verständlicher Fabric- und VNet-Visualisierung

Perfekt für IT-Teams in Rechenzentren oder anspruchsvollen KMU-Netzen.


Warum das Update wichtig ist – besonders für DACH-Unternehmen

✔ Höhere Sicherheit durch moderne Standards

Mit vTPM-Support & optimiertem Virtualisierungs-Handling erfüllt Proxmox VE 9.1 wichtige Anforderungen für DSGVO-konforme IT-Umgebungen.

✔ Zukunftsfähige Container-Infrastruktur

OCI-Support bringt Proxmox funktional auf Augenhöhe mit Kubernetes-Ökosystemen – entscheidend für Digitalagenturen, Hosting-Provider und DevOps-Teams.

✔ Vereinfachtes Netzwerk-Management

Gerade in deutschen Rechenzentren mit Multi-Node-Clustern sorgen die SDN-Verbesserungen für weniger Ausfälle und schnellere Fehlerdiagnose.


Download & Changelogs

Hier findest du die wichtigsten Links für Installation und Update:

Download Proxmox VE 9.1 ISO
https://www.proxmox.com/de/downloads

Changelog & technische Dokumentation
https://pve.proxmox.com/wiki/Roadmap
https://pve.proxmox.com/pve-docs/

Upgrade-Anleitung von älteren Versionen
https://pve.proxmox.com/wiki/Upgrade_from_8_to_9


Fazit: Ein starkes Update für moderne Virtualisierungsumgebungen

Proxmox VE 9.1 liefert genau die Features, die Administratoren im deutschsprachigen Raum benötigen: mehr Sicherheit, flexiblere Container-Workflows und ein klar verbessertes Netzwerk-Management.
Wer Proxmox produktiv einsetzt – egal ob im Unternehmen, im Hosting-Bereich oder in der eigenen Homelab-Umgebung – sollte das Update zeitnah einplanen.


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Proxmox VE 9.1 bringt deine Infrastruktur auf ein modernes, stabiles und leistungsstarkes Level.

Pulse vs ProxMenuX

Vergleich: Pulse vs. ProxMenux Monitor für Proxmox VE

Wer seine Proxmox-Server im Griff behalten will, hat mittlerweile mehrere Monitoring-Lösungen zur Auswahl. Zwei der spannendsten Tools sind Pulse und ProxMenux Monitor. Beide bringen Übersicht und Transparenz ins Spiel – doch sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte.


Überblick

Kriterium Pulse ProxMenux Monitor
Hauptzweck Reines Monitoring-Dashboard für Proxmox-Hosts, VMs und Container Erweiterung des ProxMenux-Menütools mit integriertem Monitoring-Modul
Installation Läuft meist als Docker-Container oder LXC-Instanz, sehr ressourcenschonend Wird direkt auf dem Proxmox-Host installiert über ein Bash-Skript
Fokus der Funktionen Echtzeit-Metriken (CPU, RAM, Netzwerk, Storage), Multi-Node-Support, Alerts und moderne Web-UI System- und Hardware-Übersicht, Logs, VM/LXC-Verwaltung, Web-Dashboard auf Port 8008
Stärken Sehr übersichtliches, modernes Dashboard
Multi-Node-fähig
Geringer Ressourcenverbrauch
Kombination aus Verwaltung + Monitoring
Keine zusätzlichen Dienste nötig
Einfache Installation
Schwächen Weniger Management-Funktionen
Teilweise Lernkurve bei Konfiguration und Alerts
Monitoring-Modul noch jung
Keine Authentifizierung oder TLS standardmäßig
Eingeschränkter Cluster-Support
Empfohlene Anwendung Ideal für Nutzer, die primär ein zentrales Monitoring-Dashboard für mehrere Proxmox-Hosts suchen Perfekt für Einzel-Hosts oder kleine Umgebungen, wo Verwaltung und Monitoring kombiniert werden sollen
Weniger geeignet für Anwender, die auch Management-Funktionen erwarten Reine Monitoring-Umgebungen mit Fokus auf Sicherheit oder Cluster-Integration

⚙️ Fazit

Pulse überzeugt als schlankes, modernes Dashboard mit Multi-Node-Support und professionellem Monitoring-Ansatz. Ideal für Admins, die viele Hosts überwachen oder eine visuell starke Übersicht brauchen.

ProxMenux Monitor punktet hingegen durch seine tiefe Integration in das ProxMenux-System. Wer Proxmox direkt auf Host-Ebene verwaltet und zusätzlich ein leichtgewichtiges Monitoring-Tool will, bekommt hier eine einfache, lokal installierbare Lösung – mit etwas Nachbesserungsbedarf bei Sicherheit und Cluster-Funktionen.

Kurz gesagt:
Pulse für „reines Monitoring“
ProxMenux Monitor für „Monitoring + Management auf demselben Host“

Proxmox ProxMenuX

Einleitung:

Servus, IT-Freunde und Server-Beobachter! Wer mit dem Virtualisierungs-System Proxmox VE unterwegs ist, schaut heutzutage gern einmal genauer hin, wie’s seinem Cluster wirklich geht. Genau da kommt jetzt der neue Musterknabe ins Spiel: ProxMenux Monitor. In diesem Beitrag schauen wir uns an, was dieses Tool kann, wie man’s installiert – und wo’s noch a bisserl nachgebessert werden darf.


Hauptteil:

Was ist ProxMenux Monitor?

ProxMenux Monitor ist eine Erweiterung zum Menü-Tool ProxMenux, das bisher vor allem über ein textbasiertes Menüsystem bei Proxmox VE funktioniert hat. Mit der Version v1.1.7 wurde nun ein grafisches Monitoring-Interface vorgestellt, das übersichtlich Leistung, Speicher, Netzwerk, VMs & Co im Blick hat.

Wichtige Funktionen im Überblick

  • System-Übersicht: CPU, Speicher, Temperatur, Systemlast in Echtzeit.

  • Speicher-Dashboard: Gesamt- und benutze Kapazität, SMART-Health, Temperatur jeder Platte.

  • Netzwerk-Metriken: Aktive Interfaces, Bandbreite, historische Graphen.

  • Virtuelle Maschinen & Container: Alle VMs/LXCs zentral angezeigt, mit Ressourcenverbrauch und Schnellsteuerung (Start/Stop) direkt im Dashboard.

  • Hardware-Details: Modell, CPU, RAM, Motherboard, Serial-Nr., Temperaturüberwachung.

  • System-Logs: Echtzeit-Log-Streaming, Filter nach Ereignistypen (Fehler, Warnung), Überwachung des Betriebsgeschehens.

Installation – schnell & direkt

Einfach das Installations-Script von GitHub ausführen:

bash -c "$(wget -qLO - https://raw.githubusercontent.com/MacRimi/ProxMenux/main/install_proxmenux.sh)"

Nach dem Sprach- und Installations-Dialog wird ProxMenux Monitor automatisch auf Port 8008 des Proxmox VE Servers eingerichtet.

Dinge, die noch beachtet werden sollten

  • Aktuell keine Authentifizierung beim Web-Interface: Wer drauf blickt, schaut ohne Passwort rein.

  • Standardmäßig keine Verschlüsselung (TLS) für den Webzugriff – Klartext über Port 8008.

  • Noch keine vollständige Cluster-Unterstützung: Wer mehrere Nodes betreibt, sollte prüfen, ob eine Integrierung vorgesehen ist oder jeder Node einzeln läuft.


Fazit:

Wenn du mit Proxmox VE arbeitest und dir eine moderne, übersichtliche Monitoring-Lösung wünschst, dann ist ProxMenux Monitor eine spannende Ergänzung. Klar – noch nicht perfekt, aber mit viel Potenzial. Für Heimserver, kleine bis mittelgroße Installationen ideal, bei größeren Clustern gilt: prüfen ob alle Features schon passen. Auf jeden Fall ein Tool, das man im Auge behalten sollte!


Download:

https://github.com/MacRimi/ProxMenux/releases


Gallerie:

Proxmox VE 9 – das bringt das neue Upgrade

Basis-Update

  • Basis ist Debian 13 „Trixie“, modern und sicher, mit aktuellen Bibliotheken und Hardwareunterstützung

  • Neuer Linux‑Kernel 6.14.8‑1, mit optimierter Performance, ARM64- und NVMe-Unterstützung sowie verbessertem RDMA-Support

️ Virtualisierungsstack

  • QEMU 10.0.2 bringt schnellere Live-Migrationen, bessere NUMA-/CPU-Awareness und Unterstützung neuer Features wie SEV/TDX

  • LXC 6.0.4 unterstützt jetzt standardmäßig cgroups v2, bessere Isolation, Netzwerk-Namespace-Feature und kompatibel mit unprivilegierten Containern

Speicher & Ceph

  • OpenZFS 2.3.3: Unterstützung für RAID‑Z Expansion ohne Neuaufbau, verbesserte Snapshot-Leistung und statistische Raumabschätzung

  • Ceph Squid 19.2.2 als neue Standard-Version (ersetzt Reef), mit verbesserter Stabilität und Cluster-Integration. Hervorragend für bestehende Cluster, sofern vorher Ceph upgegradet wird

Volumes & SDN

  • Snapshot-Unterstützung für thick‑provisioned LVM‑Volumes (z. B. iSCSI oder Fibre Channel), ideal für SAN-Setups – aktuell als Tech-Preview verfügbar

  • SDN Fabrics: neue Unterstützung für komplexe Netzwerk-Topologien (Spine‑Leaf, Full‑Mesh Ceph, VPN‑Unterlay), gesteuert über web UI/API

‍ GUI & Nutzererfahrung

  • Dunkles Theme ist nun standardmäßig aktiviert im Web‑Interface

  • Zahlreiche Bugfixes und Verbesserungen:

    • Fehlerbehebung bei SMTP‑Benachrichtigungen,

    • Stabilität im Login-Verhalten,

    • besseres Error‑Reporting bei fehlgeschlagenem Login,

    • GUI-features beim VirtIO vNIC wie Bridge MTU‑Übernahme,

    • Anpassungen beim Device‑Hotplugging und OVMF für aarch64-VMs

⚙️ Weitere Technik & Infrastruktur

  • Vollständige Entfernung von cgroup v1 – alle Container müssen cgroups v2 nutzen. GlusterFS wird nicht mehr unterstützt, weitere Legacy-Komponenten abgeschaltet

  • UEFI-/GRUB: Verbesserte Boot-Erkennung (insb. bei LVM) und sichereres Booten via TPM2/Verschlüsselung

  • NVIDIA vGPU: nur noch unterstützt mit Treibern der Version 570.158.02 oder neuer

  • CPU‑Microcode-Firmware: Das non-free Microcode-Repo ist standardmäßig aktiviert für Intel/AMD-Patches

Upgrade‑Pflege

  • In-Place-Upgrade wird unterstützt via APT („pve8to9“) für Proxmox VE 8.x → 9.0, inklusive Cluster-Support und Upgrade von Ceph‑Ref → Squid

  • Wichtige Upgrade-Hinweise zu Breaking Changes: Netzwerknamen, cgroup-Wechsel, LVM-Konflikte, GRUB-Probleme, NVIDIA vGPU und Legacy‑Storage. Ausbauempfehlungen im Wiki dokumentiert