Kritische Sicherheitslücke und ihre Auswirkungen auf Proxmox LXC-Container

In den letzten Tagen hat die Sicherheitslücke CVE-2025-52881 in der Container-Runtime runc für Aufsehen gesorgt. Diese Lücke, die einen Container-Escape und eine Denial-of-Service (DoS) ermöglichen kann, wurde durch ein wichtiges Sicherheitsupdate behoben. Leider führt die Art und Weise, wie dieser Fix implementiert ist – nämlich das erneute Öffnen von Dateideskriptoren (FD reopening) für procfs-Operationen – zu Konflikten mit den standardmäßigen AppArmor-Profilen von LXC-Containern unter Proxmox, insbesondere wenn Sie Docker oder andere Container-Engines innerhalb eines LXC-Containers betreiben (sogenanntes „Nested“ oder verschachteltes Container-Setup).

Was passiert?

Die Fehlermeldung, die Sie möglicherweise beim Starten oder Initialisieren von Containern sehen, sieht in etwa so aus:

open sysctl net.ipv4.ip_unprivileged_port_start file: reopen fd 8: permission denied

Dies tritt auf, weil der Sicherheitspatch in runc (oder einer abhängigen Komponente wie containerd.io, die durch das Update auf eine anfällige Version aktualisiert wurde) versucht, eine Systemdatei unter /proc/sys/net/ipv4/ip_unprivileged_port_start zu öffnen. Das AppArmor-Profil des Proxmox LXC-Containers blockiert jedoch diesen Zugriff, da es Schreibvorgänge auf die meisten /sys-Dateien unterbindet. Da /proc/sys oft auf /sys/ gemappt wird, interpretiert AppArmor den Zugriff als verbotenen /sys-Schreibvorgang.
Siehe auch: https://github.com/opencontainers/runc/issues/4968#issue-3593655843


️ Lösungsmöglichkeiten unter Proxmox

Da die Deaktivierung des Sicherheitsupdates keine Option ist (da es kritische Container-Escape-Schwachstellen behebt), müssen wir die LXC-Konfiguration anpassen. Ich würde euch hier die Lösung 3 eher ans Herz legen.

1. Empfohlene Lösung: Downgrade des betroffenen Pakets (Temporäre Lösung)

Die schnellste Lösung, die das Problem umgeht, besteht darin, das aktualisierte Paket, das den Fix enthält und den Konflikt verursacht, auf eine funktionierende, aber ältere (und potenziell anfällige) Version zurückzusetzen. Dies wird oft für containerd.io beobachtet, das die aktualisierte runc-Bibliothek enthält.

  • ⚠️ Wichtig: Beachten Sie, dass dies die Sicherheitslücke CVE-2025-52881 wieder öffnet. Dies ist nur eine temporäre Notlösung, bis eine offizielle Korrektur des AppArmor-Profils in Proxmox/LXC verfügbar ist. Verwenden Sie dies nur, wenn Sie keine andere Wahl haben, und aktualisieren Sie sofort, wenn ein offizieller Fix herauskommt.

Beispiel für Ubuntu/Debian in Ihrem LXC-Container:

  1. Prüfen Sie, welche Versionen verfügbar sind (ersetzen Sie das Release, z. B. jammy oder noble):

    Bash

    apt list -a containerd.io
    
  2. Installieren Sie die letzte funktionierende Version (z. B. 1.7.28-1 anstelle von 1.7.29-1):
    # Für Ubuntu 22.04 Jammy:
    apt install containerd.io=1.7.28-1~ubuntu.22.04~jammy
    # Für Ubuntu 24.04 Noble:
    apt install containerd.io=1.7.28-1~ubuntu.24.04~noble
    
  3. Starten Sie den Dienst neu:
    systemctl restart docker
    

 

2. Alternative: AppArmor im Container umgehen (Hotfix)

 

Eine andere schnelle, aber nicht empfohlene Methode als Hotfix ist, Docker vorzugaukeln, dass AppArmor deaktiviert ist. Auch hier gilt: Dies reduziert Ihre Sicherheit.

Führen Sie diesen Befehl im betroffenen LXC-Container aus:

Bash

mount --bind /dev/null /sys/module/apparmor/parameters/enabled
systemctl restart docker

Dies bindet /dev/null über die AppArmor-Statusdatei, was den Kernel glauben lässt, AppArmor sei im Container deaktiviert.

 

3. Die bessere, aber komplexere Lösung: Anpassung der LXC-Konfiguration

 

Die sicherste Langzeitlösung besteht darin, die AppArmor-Einschränkungen für den Container so anzupassen, dass der Zugriff auf die betroffene sysctl-Datei zugelassen wird, ohne die allgemeine Sicherheit zu stark zu schwächen.

Schritt 1: LXC-Konfigurationsdatei bearbeiten

Bearbeiten Sie auf dem Proxmox Host die Konfigurationsdatei Ihres Containers (ersetzen Sie VMID durch die ID Ihres Containers, z. B. 101):

nano /etc/pve/lxc/VMID.conf

Schritt 2: nesting aktivieren und AppArmor-Regeln hinzufügen

Stellen Sie sicher, dass die Nesting-Funktion aktiviert ist (dies ist oft für Docker in LXC erforderlich) und fügen Sie eine oder beide der folgenden Zeilen hinzu, um die AppArmor-Regeln zu modifizieren:

Ini, TOML

# Notwendig für verschachtelte Container (Docker in LXC)
features: nesting=1

# Fügen Sie diese Zeile hinzu, um das Schreiben von Sysctls zu erlauben
lxc.apparmor.profile: unconfined

# ODER, spezifischer (nur, wenn 'unconfined' nicht funktioniert oder zu offen ist):
# lxc.apparmor.profile: generated
# lxc.apparmor.allow-incomplete: 1
# lxc.mount.entry: /proc/sys/net/ipv4/ip_unprivileged_port_start proc/sys/net/ipv4/ip_unprivileged_port_start none bind,optional,create=file

Hinweis: unconfined deaktiviert AppArmor für diesen Container. Dies ist aus Sicherheitsgründen nicht ideal, aber eine gängige Lösung für tief verschachtelte Containerprobleme. Die spezifischere Bindung funktioniert möglicherweise nur, wenn AppArmor bestimmte Pfade zulässt.

Schritt 3: Container neu starten

Starten Sie den LXC-Container neu, damit die Änderungen wirksam werden.

pct stop VMID
pct start VMID

Fazit und Ausblick

Das Problem CVE-2025-52881 zeigt einmal mehr die Komplexität des Betriebs von Containern in Containern. Während die Sicherheitsupdates in runc essenziell sind, verursachen sie aufgrund der restriktiven AppArmor-Profile der LXC-Umgebung Probleme unter Proxmox.

Die beste langfristige Lösung ist eine Aktualisierung der Proxmox-Basis oder der LXC-AppArmor-Profile, um den notwendigen Zugriff zu gewähren, ohne die Sicherheit des Hosts zu gefährden. Bis dahin müssen Benutzer möglicherweise eine der genannten Workarounds anwenden und dabei stets das Risiko einer vorübergehenden Sicherheitsminderung im Auge behalten.

Pulse vs ProxMenuX

Vergleich: Pulse vs. ProxMenux Monitor für Proxmox VE

Wer seine Proxmox-Server im Griff behalten will, hat mittlerweile mehrere Monitoring-Lösungen zur Auswahl. Zwei der spannendsten Tools sind Pulse und ProxMenux Monitor. Beide bringen Übersicht und Transparenz ins Spiel – doch sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte.


Überblick

Kriterium Pulse ProxMenux Monitor
Hauptzweck Reines Monitoring-Dashboard für Proxmox-Hosts, VMs und Container Erweiterung des ProxMenux-Menütools mit integriertem Monitoring-Modul
Installation Läuft meist als Docker-Container oder LXC-Instanz, sehr ressourcenschonend Wird direkt auf dem Proxmox-Host installiert über ein Bash-Skript
Fokus der Funktionen Echtzeit-Metriken (CPU, RAM, Netzwerk, Storage), Multi-Node-Support, Alerts und moderne Web-UI System- und Hardware-Übersicht, Logs, VM/LXC-Verwaltung, Web-Dashboard auf Port 8008
Stärken Sehr übersichtliches, modernes Dashboard
Multi-Node-fähig
Geringer Ressourcenverbrauch
Kombination aus Verwaltung + Monitoring
Keine zusätzlichen Dienste nötig
Einfache Installation
Schwächen Weniger Management-Funktionen
Teilweise Lernkurve bei Konfiguration und Alerts
Monitoring-Modul noch jung
Keine Authentifizierung oder TLS standardmäßig
Eingeschränkter Cluster-Support
Empfohlene Anwendung Ideal für Nutzer, die primär ein zentrales Monitoring-Dashboard für mehrere Proxmox-Hosts suchen Perfekt für Einzel-Hosts oder kleine Umgebungen, wo Verwaltung und Monitoring kombiniert werden sollen
Weniger geeignet für Anwender, die auch Management-Funktionen erwarten Reine Monitoring-Umgebungen mit Fokus auf Sicherheit oder Cluster-Integration

⚙️ Fazit

Pulse überzeugt als schlankes, modernes Dashboard mit Multi-Node-Support und professionellem Monitoring-Ansatz. Ideal für Admins, die viele Hosts überwachen oder eine visuell starke Übersicht brauchen.

ProxMenux Monitor punktet hingegen durch seine tiefe Integration in das ProxMenux-System. Wer Proxmox direkt auf Host-Ebene verwaltet und zusätzlich ein leichtgewichtiges Monitoring-Tool will, bekommt hier eine einfache, lokal installierbare Lösung – mit etwas Nachbesserungsbedarf bei Sicherheit und Cluster-Funktionen.

Kurz gesagt:
➡ Pulse für „reines Monitoring“
➡ ProxMenux Monitor für „Monitoring + Management auf demselben Host“

Proxmox ProxMenuX

Einleitung:

Servus, IT-Freunde und Server-Beobachter! Wer mit dem Virtualisierungs-System Proxmox VE unterwegs ist, schaut heutzutage gern einmal genauer hin, wie’s seinem Cluster wirklich geht. Genau da kommt jetzt der neue Musterknabe ins Spiel: ProxMenux Monitor. In diesem Beitrag schauen wir uns an, was dieses Tool kann, wie man’s installiert – und wo’s noch a bisserl nachgebessert werden darf.


Hauptteil:

Was ist ProxMenux Monitor?

ProxMenux Monitor ist eine Erweiterung zum Menü-Tool ProxMenux, das bisher vor allem über ein textbasiertes Menüsystem bei Proxmox VE funktioniert hat. Mit der Version v1.1.7 wurde nun ein grafisches Monitoring-Interface vorgestellt, das übersichtlich Leistung, Speicher, Netzwerk, VMs & Co im Blick hat.

Wichtige Funktionen im Überblick

  • System-Übersicht: CPU, Speicher, Temperatur, Systemlast in Echtzeit.

  • Speicher-Dashboard: Gesamt- und benutze Kapazität, SMART-Health, Temperatur jeder Platte.

  • Netzwerk-Metriken: Aktive Interfaces, Bandbreite, historische Graphen.

  • Virtuelle Maschinen & Container: Alle VMs/LXCs zentral angezeigt, mit Ressourcenverbrauch und Schnellsteuerung (Start/Stop) direkt im Dashboard.

  • Hardware-Details: Modell, CPU, RAM, Motherboard, Serial-Nr., Temperaturüberwachung.

  • System-Logs: Echtzeit-Log-Streaming, Filter nach Ereignistypen (Fehler, Warnung), Überwachung des Betriebsgeschehens.

Installation – schnell & direkt

Einfach das Installations-Script von GitHub ausführen:

bash -c "$(wget -qLO - https://raw.githubusercontent.com/MacRimi/ProxMenux/main/install_proxmenux.sh)"

Nach dem Sprach- und Installations-Dialog wird ProxMenux Monitor automatisch auf Port 8008 des Proxmox VE Servers eingerichtet.

Dinge, die noch beachtet werden sollten

  • Aktuell keine Authentifizierung beim Web-Interface: Wer drauf blickt, schaut ohne Passwort rein.

  • Standardmäßig keine Verschlüsselung (TLS) für den Webzugriff – Klartext über Port 8008.

  • Noch keine vollständige Cluster-Unterstützung: Wer mehrere Nodes betreibt, sollte prüfen, ob eine Integrierung vorgesehen ist oder jeder Node einzeln läuft.


Fazit:

Wenn du mit Proxmox VE arbeitest und dir eine moderne, übersichtliche Monitoring-Lösung wünschst, dann ist ProxMenux Monitor eine spannende Ergänzung. Klar – noch nicht perfekt, aber mit viel Potenzial. Für Heimserver, kleine bis mittelgroße Installationen ideal, bei größeren Clustern gilt: prüfen ob alle Features schon passen. Auf jeden Fall ein Tool, das man im Auge behalten sollte!


Download:

https://github.com/MacRimi/ProxMenux/releases


Gallerie:

Falls ihr euren Docker Container updaten wollt und beim Pull folgenden Fehler bekommt:

Error response from daemon: Head "``https://ghcr.io/v2/paperless-ngx/tika/manifests/latest``": unauthorized

Um den Fehler zu beheben, müsst ihr die docker-compose.yml bearbeiten:

tika:
# image: ghcr.io/paperless-ngx/tika:latest
image: docker.io/apache/tika:latest
container_name: tika
restart: unless-stopped

 

Danach passt alles wieder:

root@paperless:/home/paperless# docker compose pull
[+] Pulling 45/45
✔ db Pulled 124.9s
✔ gotenberg Pulled 2.8s
✔ webserver Pulled 284.8s
✔ broker Pulled 281.5s
✔ tika Pulled 282.1s
root@paperless:/home/paperless# docker compose up -d
[+] Running 6/6
✔ Network paperless_default Created 29.7s
✔ Container tika Started 1.6s
✔ Container broker Started 1.6s
✔ Container paperless-gotenberg-1 Started 1.6s
✔ Container db Started 1.7s
✔ Container webserver Started 1.4s

DSM 7.3: Synology NAS wieder flexibel – Drittanbieter-Laufwerke offiziell erlaubt

Mit der Veröffentlichung von DiskStation Manager (DSM) 7.3 bringt Synology einige wichtige Neuerungen für NAS-Nutzer, insbesondere eine Kehrtwende bei der Unterstützung von Drittanbieter-Laufwerken. Nach langer Kritik öffnet Synology die Plus-Serie wieder für Festplatten und SSDs vieler Hersteller. Das bringt deutlich mehr Flexibilität und erleichtert den Ausbau von Speicherpools, ohne sich auf Synology- oder zertifizierte Medien beschränken zu müssen.

Mehr Freiheit für NAS-Besitzer

Ab sofort können die Modelle der Plus-, Value- und J-Serien mit DSM 7.3 wieder Laufwerke verschiedenster Hersteller aufnehmen und vollumfänglich als Speicherpool nutzen – ein echtes Plus für preisbewusste und individuelle Lösungen. Nur für M.2-Speicherpools und -Caches gelten weiterhin Kompatibilitätslisten. Synology arbeitet zudem intensiv daran, künftig noch mehr zertifizierte Medien anzubieten, bleibt aber parallel offen für Migrationen und Integration von Drittanbieter-Hardware.

Speichereffizienz, Sicherheit und Produktivität im Fokus

DSM 7.3 optimiert durch intelligentes Tiering den Einsatz von Hochleistungs- und Kapazitätsspeichern. Häufig genutzte („heiße“) Daten bleiben auf schnellen Medien, während selten verwendete („kalte“) Daten auf günstigere Ebenen ausgelagert werden – konfigurierbar nach individuellen Richtlinien. Neue Risikoindikatoren wie KEV, EPSS und LEV erhöhen die Sicherheit, während Synology kontinuierlich proaktive Updates einspielt.

Die Arbeitsumgebung profitiert von überarbeiteten Office- und Drive-Funktionen: Labels, optimierte Dateianfragen und neue Sperren machen die Zusammenarbeit effizienter. MailPlus bietet E-Mail-Moderation und Domain-Sharing für konsistente Identitäten.

KI-Integration und Datenschutz

Die Synology AI Console ist jetzt auf über 430.000 Systemen installiert und wurde mit DSM 7.3 weiter verbessert. Mit neuen Methoden zum Datenschutz (Maskierung, Filter) kann jede Organisation sensible Daten lokal schützen, bevor sie in KI-Workflows gehen. Die Konsole unterstützt ab sofort alle OpenAI-kompatiblen APIs, wodurch eigene, datenschutzkonforme KI-Infrastruktur möglich wird.

Fazit

DSM 7.3 macht Synology wieder zum flexiblen, sicheren und KI-fähigen Speicher-Hub. Die erneute Öffnung für Drittanbieter-Laufwerke ist ein großer Schritt für Kundenfreundlichkeit und Zukunftssicherheit.

Warum Immich?

Immich ist eine quelloffene, selbstgehostete Lösung zur Verwaltung von Fotos und Videos. Sie bietet Funktionen wie automatische Uploads von Mobilgeräten, Gesichtserkennung und eine moderne Benutzeroberfläche – ähnlich wie Google Fotos, aber mit vollständiger Kontrolle über deine Daten. Ideal für alle, die Wert auf Datenschutz und Unabhängigkeit von großen Cloud-Anbietern legen.


✅ Voraussetzungen

Bevor du mit der Installation beginnst, stelle sicher, dass dein System folgende Anforderungen erfüllt:

  • Betriebssystem: Aktuelles Linux-System (z. B. Ubuntu, Debian)

  • RAM: Mindestens 4 GB (6 GB oder mehr empfohlen)

  • CPU: Mindestens 2 Kerne (4 Kerne oder mehr empfohlen)

  • Docker: Installiert und funktionsfähig


️ Schritt 1: Docker und Docker Compose installieren

Installiere Docker und Docker Compose, um Immich in Containern auszuführen:

bash
sudo apt update
sudo apt install docker.io docker-compose -y
sudo systemctl enable docker
sudo systemctl start docker

Schritt 2: Projektverzeichnis erstellen

Erstelle ein Verzeichnis für Immich und wechsle hinein:

bash
mkdir ~/immich
cd ~/immich

Schritt 3: Docker-Compose-Datei herunterladen

Lade die offizielle docker-compose.yml-Datei von Immich herunter:

bash
curl -L https://github.com/immich-app/immich/releases/latest/download/docker-compose.yml -o docker-compose.yml

⚙️ Schritt 4: Umgebungsvariablen konfigurieren

Erstelle eine .env-Datei mit den erforderlichen Umgebungsvariablen, z. B.:

env
UPLOAD_LOCATION=/pfad/zu/deinen/fotos
DB_PASSWORD=dein_sicheres_passwort

Passe den Pfad und das Passwort entsprechend an.


Schritt 5: Immich starten

Starte Immich mit Docker Compose:

bash
docker-compose up -d

Die Dienste werden im Hintergrund gestartet.


Schritt 6: Weboberfläche aufrufen

Öffne deinen Browser und gehe zu:

cpp

http://<deine-server-ip>:2283

Registriere dich als Administrator und beginne mit der Einrichtung.


Schritt 7: Mobile App installieren

Lade die Immich-App für dein Mobilgerät herunter:

Melde dich mit der Serveradresse und deinen Zugangsdaten an, um automatische Uploads zu aktivieren.


Optional: Reverse Proxy einrichten

Für den Zugriff über eine eigene Domain und HTTPS kannst du einen Reverse Proxy wie Nginx oder Traefik konfigurieren. Dies ermöglicht eine sichere und benutzerfreundliche Verbindung zu deinem Immich-Server.


Backup und Sicherheit

Denke daran, regelmäßige Backups deiner Medien und der Immich-Datenbank zu erstellen. Nutze Tools wie rsync oder borgbackup für die Datensicherung.


✅ Fazit

Mit Immich erhältst du eine leistungsstarke, selbstgehostete Lösung zur Verwaltung deiner Fotos und Videos. Du behältst die volle Kontrolle über deine Daten und profitierst von Funktionen, die sonst nur große Cloud-Anbieter bieten. Die Einrichtung ist dank Docker unkompliziert und flexibel anpassbar.

Für weitere Informationen und detaillierte Anleitungen besuche die offizielle Immich-Dokumentation:

Immich Quick Start Guide

Kali Linux 2025.3: Die wichtigsten Neuerungen im Überblick

Kali Linux 2025.3 setzt erneut Maßstäbe für Penetration Testing und Sicherheitsanalyse. Mit dem aktuellen Release erweitert das beliebte Security-OS sein Toolset, optimiert die Infrastruktur und sorgt für neue Features, die sowohl Profis als auch Einsteiger begeistern.

Highlights der Version 2025.3

  • Packer & Vagrant: HashiCorp-Produkte wurden überarbeitet – Kali setzt jetzt auf konsistente Packer-Build-Skripte (v2) und optimierte VM-Build-Skripte für Vagrant, sodass die Bereitstellung von Testumgebungen noch einfacher und flexibler erfolgt.

  • Nexmon-Support: Die Broadcom und Cypress Chips vieler Raspberry Pis profitieren jetzt wieder vom Monitor- und Injection-Modus, ideal für Wi-Fi Security-Audits und Information Security-Profis.

  • 10 neue Tools: Kali Linux wächst weiter: Highlights sind Caido für Web-Security-Audits, Gemini CLI als KI-Agent fürs Terminal, krbrelayx für Kerberos-Exploits, mcp-kali-server zur Einbindung von AI-Agenten und viele weitere Security-Lösungen.

Weitere Optimierungen

  • VPN Panel Plugin: Wer mehrere VPN-Verbindungen nutzt, kann im Xfce-Panel jetzt bequem den genutzten Netzwerk-Interface wählen und IP-Adressen komfortabel kopieren.

  • Kali NetHunter: Mit dem Samsung Galaxy S10 gibt es ein neues Budget-Gerät mit Wi-Fi Injection-Modus, umfassender Automotive-Support im Bereich Car-Hacking (CARsenal) sowie zahlreiche UI- und Stabilitätsverbesserungen.

  • ARM SBC Updates: Die ARM-Images wurden optimiert, explizit wird jetzt die Nutzung der 64-bit-Version für Raspberry Pi empfohlen. Support für ARMel wurde eingestellt um Ressourcen zu konzentrieren.

  • Community & Infrastruktur: Mehr Mirrors, schnellere Distribution dank 3Gb/s Backbone, neue Community-Wallpapers und regelmäßige Wochen-Images für Neugierige.

Fazit

Kali Linux 2025.3 bringt ein modernes, vielseitiges Penetration-Testing-System mit aktuellen Tools, verbesserter Usability und starker Hardware-Unterstützung. Die kontinuierlichen Verbesserungen und die enge Einbindung der Community machen Kali zu einem unverzichtbaren Werkzeug für alle, die Netzwerke und Systeme sicherer machen.

Release Information: https://www.kali.org/blog/kali-linux-2025-3-release/

Download: https://www.kali.org/get-kali/#kali-platforms

Proxmox Mail Gateway 9: Ein leistungsstarkes Open-Source-Werkzeug für E-Mail-Sicherheit

Proxmox Mail Gateway 9 ist die neueste Version der bewährten Open-Source-Plattform für den Schutz von E-Mail-Infrastrukturen, entwickelt von Proxmox Server Solutions GmbH aus Wien. Mit der Basis auf Debian GNU/Linux 13.0 „Trixie“ und einem eigens angepassten Linux Kernel 6.14.11-2 bietet Proxmox Mail Gateway 9 eine moderne und stabile Grundlage für den sicheren Umgang mit E-Mail-Verkehr.

Starke Sicherheitsfunktionen

Das Tool setzt auf bewährte Open-Source-Technologien wie ClamAV 1.4.3 und SpamAssassin 4.0.2, die mit aktualisierten Signatur- und Regelsets ausgestattet sind, um effektiv vor Spam, Viren, Trojanern und Phishing-E-Mails zu schützen. Die neu adaptierte Filter-Engine erkennt und blockiert zudem spezifische MIME-Typen, insbesondere Microsoft-Ausführungsdateien, noch zuverlässiger, was eine höhere Sicherheitsebene gewährleistet.

Verbesserte Benutzerfreundlichkeit und Verwaltung

Eine der herausragenden Neuerungen von Proxmox Mail Gateway 9 ist die komplett überarbeitete Quarantäne-Oberfläche. Diese wurde speziell für mobile Geräte optimiert und ermöglicht es Nutzern, ihre quarantänisierten Nachrichten bequem über ein modernes Web-Interface zu verwalten. Die Entwicklung erfolgt mit dem Rust-basierten Yew-Framework, was eine leistungsfähige und responsive Benutzererfahrung sicherstellt.

Darüber hinaus wurde die Authentifizierung und Single-Sign-On (SSO) Integration deutlich erweitert. OpenID Connect Realms können jetzt vollständig über die grafische Benutzeroberfläche konfiguriert werden, inklusive Anspruchszuweisungen und automatischer Rollenzuteilung. Dadurch wird ein nahtloses Zusammenspiel mit weit verbreiteten Identity- und Access-Management-Lösungen wie Keycloak, Zitadel oder LemonLDAP::NG möglich.

Technische Grundlagen und Verfügbarkeit

Proxmox Mail Gateway 9 nutzt PostgreSQL 17 als Datenbank-Engine und setzt im Dateisystem auf die stabile ZFS-Version 2.3.4. Die Kombination aus aktueller Softwarebasis und robusten Sicherheitskomponenten macht das Gateway zu einer zuverlässigen Lösung für Unternehmen jeder Größe.

Das Tool ist als Open-Source-Software kostenfrei zum Download verfügbar. Unternehmen, die auf ein professionelles Enterprise-Repository zugreifen möchten, können dies für 180 Euro netto jährlich erwerben, professioneller Support ist optional zwischen 510 und 1800 Euro netto pro Jahr erhältlich.

Fazit

Proxmox Mail Gateway 9 überzeugt durch seine starke Sicherheitsarchitektur, moderne Benutzeroberfläche und ausgefeilte Integrationsmöglichkeiten für Identitätsmanagement. Es bietet eine stabile und flexible Lösung, um E-Mail-Kommunikation effizient vor Bedrohungen zu schützen und gleichzeitig die Verwaltung zu erleichtern. Für IT-Verantwortliche in Unternehmen ist das Tool ein essenzieller Baustein für eine sichere digitale Infrastruktur.

 

Download: https://www.proxmox.com/de/downloads/proxmox-mail-gateway/iso/proxmox-mail-gateway-9-0-iso-installer

Proxmox Mail Gateway 9.0 ist da – modern, sicher und benutzerfreundlich

Proxmox hat die neueste Version seines bewährten Mail Gateway veröffentlicht: Proxmox Mail Gateway 9.0 basiert auf dem aktuellen Debian 13 „Trixie“ und bringt viele Verbesserungen für moderne E-Mail-Sicherheitsanforderungen. Mit frischem Look & Feel, erweiterten Funktionen und besserer Integration ist es eine interessante Lösung für Unternehmen, die ihre E-Mail-Kommunikation effektiv schützen wollen.

Highlights der neuen Version

  • Neue Basis Debian 13 „Trixie“ mit Kernel 6.14 für mehr Stabilität und Performance

  • Modernisierte Quarantäne-Oberfläche, jetzt mobilfreundlich dank Rust und Yew Framework

  • Single Sign-On (SSO) via OpenID Connect zur besseren Integration in Identity-Management-Systeme

  • Verbesserte Filterregeln für gefährliche Dateitypen und aktualisierte Tools wie ClamAV und SpamAssassin

  • Optimierte Nutzerfreundlichkeit und Verwaltungsoberfläche für Admins und Anwender

Warum ist das wichtig?

E-Mail bleibt der zentrale Angriffsvektor in der IT-Sicherheit. Die nachhaltige Absicherung vor Spam, Viren und gezielten Angriffen ist für Unternehmen entscheidend. Proxmox Mail Gateway 9.0 unterstützt dabei mit aktuellen Technologien und erweitertem Funktionsumfang. Die verbesserte Mobile Bedienung sowie bessere Integration in bestehende Management-Plattformen helfen IT-Teams, E-Mail-Schutz effizienter zu gestalten.

Offizielle Meldung: https://www.proxmox.com/de/ueber-uns/details-unternehmen/pressemitteilungen/proxmox-mail-gateway-9-0

Download: https://www.proxmox.com/de/downloads

Modernes Cluster-Management effizient, sicher & open-source: Der Prox Load Balancer (ProxLB) für Proxmox bringt flexible VM- und Container-Workload-Verteilung in jede Umgebung!

Mit ProxLB lassen sich VM-Gruppen intelligent bündeln oder gezielt trennen – das sorgt jederzeit für optimale Performance und Zuverlässigkeit auf allen Nodes. Die dynamische Lastverteilung basiert auf Messungen von CPU, RAM und Disk und verhindert dauerhaft überlastete Systeme. Besonders komfortabel: ProxLB arbeitet direkt und ausschließlich über die Proxmox API, ohne eigenen Authentifizierungsmechanismus – maximale Sicherheit inklusive.

Ob als One-Shot-Tool für akuten Ausgleich oder als periodischer Systemdienst für kontinuierliche Balance – ProxLB passt sich an jede Cluster-Strategie an. Free & Open-Source (GPLv3) und bequem per Paket, Container-Image oder GitHub-Repo installierbar.

Perfekt für alle, die echtes On-Premises-Cluster-Management wollen, ohne auf teure Zusatzlösungen zu setzen.

➡️ Projekt-Webseite: https://proxlb.de/
➡️ GitHub: https://lnkd.in/ekuXS5P4