PatchMon v1.3.7: Alle neuen Features & Bugfixes im Überblick
PatchMon v1.3.7: Mobile UI, JSON-Exporte und verbesserte Agent-Logik
Das neueste Update für das Open-Source Patch-Management-Tool PatchMon ist da. Die Version 1.3.7 konzentriert sich stark auf die User Experience sowie die Zuverlässigkeit der Agenten-Kommunikation.
Wichtiger Bugfix für Auto-Updates
Zunächst ein technischer Hinweis: In älteren Versionen gab es ein Problem, bei dem der Dienst nach einem Auto-Update nicht automatisch neu startete. Mit Version 1.3.7 wird ein Systemctl Helper Script eingeführt, das dieses Problem für die Zukunft behebt. Für das aktuelle Update ist jedoch ein einmaliger manueller Start des Dienstes auf Systemd-Systemen erforderlich.
Die wichtigsten Neuerungen im Überblick
1. Optimierung für mobile Endgeräte
Das Team hat die Arbeiten am Mobile UI fast vollständig abgeschlossen. Das Dashboard lässt sich nun auch auf dem Smartphone flüssig bedienen, was besonders für Admins hilfreich ist, die im Bereitschaftsdienst schnell den Status ihrer Flotte prüfen müssen.
2. JSON-Output für Power-User
Ein mächtiges neues Werkzeug ist der Befehl patchmon-agent report --json. Anstatt den Bericht direkt an den Server zu senden, wird das komplette Payload in der Konsole ausgegeben. Dies eröffnet völlig neue Möglichkeiten für Diagnosen oder die Anbindung von PatchMon an eigene Automatisierungs-Skripte.
3. Effizienteres Reporting durch „Staggering“
Um den PatchMon-Server bei vielen Clients nicht zu überlasten, melden sich die Agenten nun zeitversetzt. Über den neuen Wert report_offset in der config.yml lässt sich steuern, wie die Berichte gestaffelt werden sollen.
4. Transparente Reboot-Gründe
Warum braucht der Server einen Neustart? Ab sofort speichert PatchMon die Gründe für eine Reboot-Anforderung in der Datenbank. Ein einfacher Mouseover über das Reboot-Icon im Web-Interface zeigt die Details an.
5. Docker & Netzwerk-Fixes
-
Persistent Docker Toggle: Die Docker-Integration merkt sich nun ihren Status permanent in der Datenbank – kein Zurücksetzen mehr nach Container-Restarts.
-
Erweiterte Netzwerk-Infos: Die Netzwerkseite unterstützt nun IPv6 und zeigt mehrere Interfaces gleichzeitig an.
Fazit
PatchMon v1.3.7 räumt mit alten Fehlern auf und macht das Tool durch das Mobile UI und den JSON-Export deutlich flexibler. Besonders die Community-Wünsche rund um die Docker-Persistenz zeigen, dass das Projekt aktiv auf seine Nutzer hört.
Link zum Release: PatchMon v1.3.7 GitHub




